16 Okt

Eichensaat im Naturpark Meissner-Kaufunger Wald

Datum/Zeit
Datum - 16.10.2011
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Anzahl Bäume: 500

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Und wieder startete ich mit Freunden (diesmal waren wir 4) der Grünen Jugend Kassel zu einer Guerilla Pflanz-Tour ^^

Nach der letzten Aktion im Naturpark Habichtswald am Baunsberg, bekam ich viel positive Resonanz, sodass wir zusammen beschlossen mit dem Pflanzen von Bäumen fortzufahren, solange das die Witterung noch hergibt.

Am Sonntag, den 16.10.2011 machte ich mich früh morgens auf den Weg in den Kasseler Aue Park, um Eicheln (Stieleicheln) zu sammeln, damit wir am Mittag in einen Wald der Kasseler Umgebung pflanzen gehen konnten.

Kleiner Eindruck, der frostigen Aue, am frühen Herbstmorgen

Der Naturpark Meissner-Kaufunger Wald ist als Natur-schutzgebiet äußerst naturnah. Nach unserem Empfunden zeichnet sich der Wald durch einen sehr durchmischten Laub- und Nadelholbestand aus. Vertreten sind: Eichen, Hain- und Rotbuchen, Fichten, Ahorne, Erlen, Eschen, Ebereschen sowie Birken und Pappel.

Blick auf ein den Tagebausee, der sich innerhalb des Waldes befindet. Mit den bunten Farben des Herbstlaubes, wird die Baumvielfalt des Naturparks deutlich.

In etwas 3h pflanzten wir (wieder auf Lichtungen oder an lichten Stellen) unsere, etwa 500, Eicheln. Dabei konzentrierten wir uns auf eine Stelle besonders, die scheinbar durch Sturmschäden und anschließende Räumarbeiten gelichtet worden war:

Zu sehen ist der alte Fichtenbestand, der offensichtlich dem Wind eine gute Angriffsfläche bot. Man beachte, die entwurzelte Fichte. Uns ist dabei aufgefallen, dass hier nur wenige Bäume ausgeräumt wurden, also teilweise die umgefallen Bäume so liegen geblieben sind. Auch der Verschnitt wurde im Wald gelassen, um dem Boden die notwendigen Nährstoffe zurückzugeben, damit die nächste Generation Bäume gut versorgt ist. Daher nutzt wir diese große Lichtung bosonders, um die Eicheln zu stecken. Die Bedingungen waren an diesem Standort einfach ideal.

Sogar Schlehen wuchsen hier. Wir rätselten erst, ob es Heidelbeeren sin könnten oder wir uns gar mit Tollkirschen vergiften würden, nachdem aber einige von uns probiert und den sauren Geschmack berichteten, haben wir uns die Schlehen schmecken lassen 😉

Mal sehen, ob wir auch hier unserer Eichensaat im Frühjahr 2012 einen Besuch abstatten und den (hoffentliche) grünen Teppich bewundern können.

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